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Freiwillige Feuerwehr Obergermaringen - Aktuelles


Obergermaringer Feuerwehr lässt das Jahr 2011 Revue passieren
Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 00:00 Uhr

Im Zeichen großer Ereignisse

Das Jahr 2011 stand für die Feuerwehr Obergermaringen im Zeichen zweier großer Ereignisse. Das eine war die Auslieferung eines neuen Fahrzeuges, das andere die Feier zum 140-jährigen Bestehen der Wehr. Dieses wurde bei einem dreitägigen Fest gefeiert, an dem über 5000 Besucher teilnahmen.

 „Nicht damit gerechnet“

„Mit derart vielen Gästen und so viel Unterstützung aus dem Dorf hatte keiner gerechnet.“ So lautet das Fazit des Vorsitzenden Tobias Dopfer bei der Jahresversammlung. Er berichtete zudem über zahlreiche weitere Veranstaltungen und Aktivitäten.

So werde jedes Jahr unter anderem das Nachtrodeln und das traditionelle Bockbierfest ausgerichtet. Im kommenden Jahr findet der Maibaumrückbau statt, der mit einem Begleitprogramm gestaltet wird. Aber auch über zahlreiche Einsätze konnte Kommandant Benjamin Biechele berichten.

Insgesamt 39 waren es an der Zahl, die von 49 Feuerwehrmännern bewältigt wurden – darunter allein 23 technische Hilfeleistungen, die durch viele Verkehrsunfälle zustande kamen.

Biechele betonte auch die zeitintensive Anschaffung des neuen Gerätewagens Logistik 2. Vom Antrag bei der Gemeinde, der europaweiten Ausschreibung, der Bestellung, bis hin zur Entwicklung und der Fertigstellung seien an die zwei Jahre vergangen.

Dass die Jugendarbeit eine wichtige Rolle spielt, erläuterte Jugendwart Daniel Blösch. Zu Beginn des vergangenen Jahres war die Jugendgruppe aus sechs jungen Männern bestanden. Diese hätten die Truppmann-Prüfung erfolgreich bestanden und sind zur aktiven Mannschaft übergetreten. Es wurde daher eine neue Jugendgruppe, bestehend aus zwei jungen Frauen und zehn jungen Männern, gegründet.

Blösch betonte, dass es ohne jungen Nachwuchs heutzutage nicht mehr möglich sei, eine Feuerwehr auf lange Sicht am Leben zu erhalten.

Deswegen seien weitere Jugendliche jederzeit willkommen. Stolz auf die Obergermaringer Feuerwehr ist auch Bürgermeister Kaspar Rager, der sich nach dem finanziellen Kraftakt der Neubeschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges erleichtert zeigte, dass sich die Wehr nun in technischer Hinsicht auf dem modernsten Stand befindet.

Solide Finanzen

Nach den Berichten der Kassiere über einen soliden Finanzstand folgten Ehrungen. Für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Sebastian Kreuzer Sebastian, Joseph Ludwig, Benjamin Polster und Johannes Schweitzer geehrt. Für 20 Jahre treuen Dienst wurden Georg Kees und Christoph Kreuter, für 25 Jahre treuen Dienst Wendelin Happach und Michael Kees ausgezeichnet.

Quelle: all-in.de

 
Obergermaringer Feuerwehr feiert drei Tage lang ihr 140-jähriges Bestehen
Mittwoch, den 28. September 2011 um 00:00 Uhr

Retten, schützen, löschen, bergen – das gehört zum Alltag der Germaringer Feuerwehr seit ihrer Gründung im Jahr 1871. Dass die Wehr auch anständig feiern kann, bewiesen die Floriansjünger am vergangenen Wochenende.

Drei Tage lang brummte das in Sichtweite der Obergermaringer Feuerwehrwache aufgebaute Festzelt zur 140-Jahr-Feier, bei der auch zwei neue Fahrzeuge geweiht wurden: Nach zwei deftig-lauten Unterhaltungsabenden mit der "Alpenmafia" und den "Troglauer Buam" staunte Kommandant Benjamin Biechele am Ende des sehr gut besuchten Dankgottesdienstes am Festsonntag nur noch: "Das ist einmalig", meinte Biechele nach seinem kurzen Rückblick auf die Geschichte der Wehr. Mit derart vielen Gästen und so viel Unterstützung aus dem Dorf hatte der junge Feuerwehrchef nicht gerechnet.

Der besondere Gast

Über 30 Fahnenabordnungen der benachbarten Wehren und Vereine säumten den Altar der Eucharistiefeier im Festzelt, die von Pfarrer Joachim Gaida und einem besonderen Gast der Gemeinde gestaltet wurde: Pater Thiemo Biechele, einem gebürtigen Germaringer und ausgewiesenem Fan des örtlichen Fußballvereins, der seit 1957 als Missionar in Tansania lebt und arbeitet.

Vor dem Höhepunkt des Gottesdienstes, der Fahrzeugweihe, hatte Pfarrer Gaida den vielen Feuerwehmännern und -frauen einen außergewöhnlichen „Kameraden“ vorgestellt: Wenn es in frühchristlichen Zeiten eine „Freiwillige Feuerwehr Nazareth“ gegeben hätte, betonte Gaida, „dann wäre Jesus sicher dabei gewesen“. Wie im christlichen Gleichnis („Ich habe Euch gebraucht und Ihr seid gekommen“) würden die Wehrleute dem Nächsten einfach dienen, ohne groß darüber nachzudenken.

Für diese Bereitschaft und Hingabe gebühre ihnen Dank.

Das persönliche Engagement jedes einzelnen Feuerwehrmannes und die Leistung des gesamten Teams stellten auch die weiteren Festredner der Jubiläumsfeier in den Vordergrund: „Wer nach einem stundenlangen Nachteinsatz auf der B 12 am nächsten Morgen ganz normal wieder in die Arbeit geht“, betonte etwa der stellvertretende Landrat Alexander Müller, der habe sich Respekt verdient. Laut Müller wurden die Ostallgäuer Feuerwehren allein im vergangenen Jahr rund 1400 Mal zu Einsätzen gerufen. „Die Menschen im Ostallgäu wissen ganz genau, was sie an ihren Wehren haben“, so Müller weiter.

Stolz auf die Obergermaringer Feuerwehr ist auch Bürgermeister Kaspar Rager, der sich nach dem finanziellen Kraftakt der Neubeschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges erleichtert zeigte, dass sich die Wehr nun auch in technischer Hinsicht auf dem modernsten Stand befindet. Bei fast 30 Einsätzen pro Jahr wird der neue Mannschaftswagen mit Löschtank wohl keinen Rost ansetzen.

Kreisbrandrat Markus Barnsteiner kennt die Germaringer Wehr genau: 20 Jahre lang war er dabei, zuletzt als Kommandant. Deshalb freute er sich nicht nur für die Feuerwehren des Kreises über das neue Einsatzfahrzeug. „Eine echte Bereicherung für die Ostallgäuer Wehren“, so Barnsteiner.

Für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes und Unterhaltung am Sonntagvormittag sorgte der Musikverein Germaringen. Das Nachmittagsprogramm und den Festausklang übernahm die „Radlerband“.

Quelle: all-in.de